www.onlinegaminatorslots.com

Werbung für die Tonne

29. Oktober 2007

Wenige Stunden nach der Ankunft in der Alstermetropole sucht der Blick des ahnungslosen Touristen bald nur noch eines: die knallroten Mülltonnen der Stadtreinigung Hamburg. Warum? Sehen Sie selbst:

Müll in Hamburg: AscheMüll in Hamburg: Dreck

Müll in Hamburg: Fresse

Weitere Motive dieser gelungenen Kampagne finden Sie auf dieser Website. Viel Spaß damit!

Geist ist geil

24. Oktober 2007

Ganz ehrlich: Ich fand Geiz nie geil. Und den entsprechenden Slogan des Elektronik-Riesen SATURN schon gar nicht.

Und nun das: „Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!”

Was, bitteschön, will uns SATURN denn damit sagen?
Frei übersetzt: „Wir lieben Deutsch. Wir hassen richtig.” – Oder wie?

Wie die feinsinnige Verquickung von Substantiven und Adjektiven funktioniert, zeigt uns hingegen das Unternehmen Maegde u. Knechte, das unter anderem T-Shirts anbietet, auf denen steht: „Geist ist geil.”

Ist doch Ehrensache

22. Oktober 2007

Auf halbem Wege nach England, dem Mekka der Werbetreibenden, liegt Hamburg – und nicht nur diese Nähe macht den Gang durch Hamburgs Werbewelt zu einer reinen Freude. Beispiel gefällig?

Ehrenamt Hamburg

Da liegen Sie falsch

20. Oktober 2007

„Bei uns liegen Sie richtig”: ein Claim, der wie gemacht scheint für ein Hotel. Das dachten sich offenbar auch mehrere Anbieter in Frankfurt am Main, die während der Buchmesse mit eben diesem Versprechen um Übernachtungsgäste warben. Vor ihnen hatten sich dazu allerdings schon ungezählte andere Unternehmen entschieden, vom Sonnenstudio Blue Sun bis zu Matratzen-Mayer, von Hotelmöbel-Stadelmann bis zum Massagenliegenhaus – und überdies eine unüberschaubare Anzahl von Hotels.

Angesichts solcher Beliebigkeit kann aus einem scheinbar guten Claim ein schlechter werden. Wer denkt, dass Abschreiben genügt, liegt eben falsch. Und überhaupt bot doch den schönsten Bezug die unter dem deutschen Titel „Da liegen sie richtig” (englisches Original: „In Loving Memory”) ausgestrahlte Fernsehserie. Um was es da ging? Natürlich um ein Bestattungsunternehmen.

Aus alt mach’ neu

10. Oktober 2007

Mit nur einem Buchstaben vom klassischen Sprichwort zur innovativen Titelgestaltung: Die Titelzeile des UniSpiegels zum Thema Modedesign.

Kleider machen heute

Very british

8. Oktober 2007

Ein weiterer Kracher aus der britischen Werbewelt: Die Kampagne der Labour Party für den neuen Premierminister Gordon Brown – nicht gerade für seine Medientauglichkeit berühmt.

Not flash, just Gordon

Aus aktuellem Anlass

5. Oktober 2007

Gute Zeilen, diesmal ganz jenseits der Werbung – und trotz des Alters immer wieder wunderschön:

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke, 1902)

Kommen für Anfänger

3. Oktober 2007

Anzeige ProSieben

(Headline: George Clooney kommt.)

Sie denkt: Na klasse, jetzt nervt mich sogar schon meine heißgeliebte NEON mit diesen sexistischen Dolly Buster-Anzeigen! Auf den zweiten Blick wird es dann noch schlimmer: Anders als erwartet, richtet diese Anzeige sich offensichtlich an Frauen. Offene Fragen: 1. Welche Frau, die sich für George Clooney interessiert, fühlt sich von diesem Motiv angesprochen? und 2. Welcher Mann, der sich für dieses Motiv interessiert, möchte es mit George Clooney in Verbindung gebracht sehen?

Er denkt: Das ist ein Grund für George, zu kommen? Oder noch schlimmer: So sieht mittlerweile George Clooney aus, the sexiest man alive? Und überhaupt: Wieso eigentlich „Ocean’s Twelve”? Ich seh’ bloß zwei… Und ehrlich gesagt: George Clooney sehe ich lieber.

Sie verstehen: Der Leser versteht nichts. Gelungene Text-Bild-Korrelationen sehen anders aus…

“Die Augen sind der Spiegel der Seele.” Glaubt man diesem Sprichwort und dem folgenden Anzeigenmotiv, sieht es mit der Seele des deutschen Staates nicht so toll aus…

beamtenbund.jpg

Switch to our mobile site