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Abgesoffen

26. November 2007

Wer’s nicht ganz so experimentell mag, nennt seine Brasserie am Kanal einfach Brasserie am Kanal. Den Mangel an Einfallsreichtum gleicht man dann mit einer extrem kreativen Typografie aus – und schon sollte diese Einrichtung besser Brasserie IM Kanal heißen.

Brasserie im Kanal

Unsichtbares sichtbar machen

16. November 2007

– auch das kann Aufgabe einer gut gemachten Kampagne sein. Paradebeispiel dafür sind die Kimaschutzmotive von Greenpeace, deren Kernaussage erst zündet, wenn der Blick des Betrachters das Motiv schon fast wieder verlassen hat (vgl. r.u.).

Klimaschutz

– das fand nicht nur Hermann Hesse, sondern auch die Stiftung Lesen und die Initiative Deutsche Sprache. Deshalb haben die Letzeren einen Wettbewerb ausgeschrieben, der “den schönsten ersten Satz der deutschsprachigen Literatur” kürt. And the winners are:

1. Günter Grass: “Ilsebill salzte nach.” (aus: Der Butt)

2. Franz Kafka: “Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.” (aus: Die Verwandlung)

3. Siegfried Lenz: “Hamilkar Schass, mein Großvater, ein Herrchen von, sagen wir mal, einundsiebzig Jahren, hatte sich gerade das Lesen beigebracht, als die Sache losging.”

Und schon stecke ich in der Klemme, denn plötzlich gehört dieser Eintrag in zwei Kategorien gleichzeitig. Kafka ist einfach nicht zu toppen.

Einfach purrrfect

6. November 2007

Zugegeben: Der Eyecatcher bei diesem Plakat in der Londoner Victoria Station ist das Bildmotiv. Aber erst der dazugehörige Text macht das Ganze zu einer wahrhaft herzzerreißenden Angelegenheit – wie es bei einer wirklich guten Kampagne ja auch sein sollte:

Cats protection

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