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Sag’s mit Goethe

30. Dezember 2007

Der Inhalt: Die Bedeutung von Lehnwörtern aus dem Griechischen, Lateinischen und Englischen für die deutsche Sprache – und der schwere Stand, den diese Worte unter selbsternannten “Sprachrettern” haben.

Die Form: Ein Beitrag in den Sprachnachrichten, herausgegeben vom Verein Deutsche Sprache e.V.

Der Titel:

Chapeau!

Bio macht freundlich

23. Dezember 2007

Bio-Produkte sind angesagt, und mit der wachsenden Zahl der Bio-Supermärkte hierzulande scheint auch die Freundlichkeit des Personals in der früheren Service-Wüste Deutschland stetig zu steigen.

Ein gutes Beispiel hierfür liefert der Bio-Supermarkt Basic in Münster, wo man nicht nur besonders freundlich bedient, sondern auch noch charmant verabschiedet wird. Wer den Laden verlässt, sieht diesen Hinweis:

Das zeigt: Bio macht nicht nur gutaussehend, sondern auch noch freundlich.

Aus Ldnschft am Fhrn

18. Dezember 2007

“Verdichtete Intensität” lautet das Motto, unter dem das neue BMW 1er Coupé steht. Wie man das in eine Kampagne umsetzt? Genial einfach:

Auf der Website außerdem dabei: Whnsnn, Hrzrsn und Krbbln.

Great Britain

13. Dezember 2007

Wenn Väterchen Frost mit klirrender Kälte im Lande Einzug hält, kann man es sich drinnen bei wohliger Wärme gutgehen lassen – zum Beispiel mit einer Tasse dampfendem, duftendem Kakao.

Wohl nur wenige Völker können dies besser beurteilen als die Engländer. Und wer könnte dem Genuss warmer Getränke in der kalten Jahreszeit besser Ausdruck verleihen als die Briten, in deren Sprache es die idiomatische Redewendung „to clutch a mug” gibt, was bedeutet, einen Becher mit einem heißen Getränk so zu umfassen, dass man sich die Hände daran wärmt?

Kein Wunder, dass die Engländer auch wissen, wie man solcherlei Genüsse bewirbt.

Das Londoner Unternehmen Whittard of Chelsea bietet eine Luxury Hot Chocolate mit Namen Dreamtime an – mit folgender Kaufempfehlung:

„Snuggle up with your favourite mug full of steamy, frothy, mouth-watering hot chocolate and welcome winter with open arms.”

Wem wird da nicht warm ums Herz?

Das Ende der Liebe

10. Dezember 2007

Pünktlich zum Fest der Liebe kommen sie nun alle damit.
„Wir lieben Lebensmittel”, versichert uns EDEKA.
„Wir lieben Bücher”, beteuert die Mayersche Buchhandlung.
„Wir lieben Fliegen”, verkündet CONDOR.
Und was jubiliert man bei INNOVA Küchen in Berlin?
Sie ahnen es schon: „Wir lieben Küchen.”

McDonald’s hat sich ja schon vor einer Weile die Rechte an dem innovativen Slogan „Ich liebe es” sichern lassen.
Bloß: Was denn eigentlich? „es”, das Cheeseburger? Das McDonald’s? Oder „es” als Kurzform von „Essen”?

Nichts gegen Liebe. Mehr davon täte unserer Welt gewiss gut. Indes: Was man wirklich aus vollem Herzen liebt, sollte man doch nicht leichthin zum Kauf feilbieten.
Und was, wenn eines Tages das Ende der Liebe droht? Einer der großen deutschen Dichterfürsten* hat es schon vor Jahren mit dem ihm eigenen poetischen Geschick formuliert:

„Das Ende der Liebe
Das Ende der Träume
Wird Deine Reise sein
Sie kommt nie mehr, wir sind allein.”

* Rex Gildo

Visitenkarte

Eine Frau, ein Wort: Klasse!

PS (weil Frauen es ja doch nie bei einem Wort belassen): Man beachte die subtile Gleichsetzung der Berufung Tischler und der Person Karsten Schillings durch den Einsatz des kleinen Sternchens!

Doppelt schön

2. Dezember 2007

Mey-Anzeige

Alle Jahre wieder erfreut uns der Wäsche-Hersteller Mey mit seinem Kalender. Zugegeben: Echte Hingucker zu produzieren, fällt natürlich nicht so schwer, wenn man über ansehnliche Motive verfügt. Wer Werbung für Wäsche machen will, ist da im Vorteil. Doppelt schön ist aber die Symbiose aus Bild und Text, mit der die Macher dieses kleinen Kunstwerks immer wieder überzeugen. Die männlichen Schwächen mit solch feiner Ironie zu thematisieren, dass kein Mann böse sein kann, ist eine Basis für Werbung, die begeistert.

Aber nicht vergessen: Die Geschenke dürfen erst ausgepackt werden, wenn zum Fest der Liebe auch die richtige Stimmung aufgekommen ist.

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