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Früher hieß demonstrieren: Schilder malen, früh aufstehen, überfüllte Sonderzüge und Dixie-Toiletten nutzen, agressive Mitprotestler erkennen und meiden, Angst haben, schräg angeguckt werden, Zuschauer zum Mitmachen auffordern, spannende Menschen kennenlernen und hinterher heiser sein.

Heute heißt demonstrieren: einen Tweet absetzen.

Mit einer großen Twitter-Demo protestiert Greenpeace gegen Shells Ölbohrungen in der Arktis, mehr als 10.000 Twitterer sind (unter dem Hashtag #StopShell) dabei. Am 14. September brachten Greenpeace-Aktivisten die Verbraucher-Meinungen dann auch direkt zu Shell: Vor einer Tankstelle am Hamburger Dammtor-Bahnhof stellten sie eine Großleinwand und mehrere Monitore auf, mit deren Hilfe die Tweets direkt und live vor die Tankstelle gelangten.

Sauber, bequem und kostenoptimiert: So sieht sie aus, die Demo des Social Media-Zeitalters. Aber hat sie auch den gleichen Effekt wie der Aufmarsch von mehr als 10.000 Menschen vor derselben Shell-Tankstelle? Oder wären es ohne Twitter nur die paar Leutchen, die sich ohnehin dort eingefunden haben? Motiviert Social Media nur die meist schweigende Mehrheit zur Meinungsäußerung?

Die neue format+druck ist da!

14. September 2012

Der BCP-Award in Silber im Jahre 2011. 2012 dann der Fox-Award in Gold. Was kann danach noch kommen? Auf jeden Fall eine weitere Ausgabe des Kundenmagazins format+druck, dessen Inhalte aus meiner Feder stammen. Die Brandstifterin proudly presents: format+druck, Ausgabe 23!

(Foto: ADCF Design)

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