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Die andere Seite

24. April 2014

Mit großer Begeisterung nimmt die Netz- (also: Nerd-) Welt aktuell den folgenden Spot auf, mit dem mobbende Kids für das Leid ihrer Opfer (und vor allem: dessen Folgen!) sensibilisiert werden sollen:

Ich sah ihn einmal. Ich sah in zweimal. Ich sah ihn dreimal. Und fragte mich jedes Mal, wieso er trotz guter Idee und ebensolcher Machart ein derart flaues Gefühl bei mir hinterließ. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen:

Dieser Spot ist unvollständig und zeigt nur die Hälfte der Wahrheit. Wer den Auslöser für sadistisches Verhalten von Vorgesetzten in deren (Opfer-) Biografie sucht, kann den Blick nicht von der Biografie der Täter wenden. Der Logik des Spots folgend, waren auch diese einmal Opfer. (Nicht logisch ist m.E. aber die Schlussfolgerung, dass aus Opfern Täter werden müssen.)

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