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Der Image-Check im Social Web: Bin ich das noch?

11. Dezember 2013

Selbstreflexion

Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann (Foto von Constanze Wolff)

Guten Tag, mein Name ist Kerstin Hoffmann, und ich trete hier als „Blogwichtel“ auf. Die Gelegenheit,  in diesem Blog einen Gastbeitrag zu schreiben, ist mir nämlich bei der alljährlichen Adventsaktion „Blogwichteln“ des Netzwerk Texttreff zugelost worden. Passend zur Ausrichtung der Gastgeberin auf Image und persönliches Branding in sozialen Netzwerken habe ich mir Fragen für einen kleinen Image-Check überlegt:

Es gilt für Selbstständige, die etwas verkaufen wollen, ebenso wie für Angestellte, die an ihrem Personal Branding feilen: Wer sich mit seiner professionellen Identität im Web und in sozialen Netzwerken zeigt, macht sich zur öffentlichen Persönlichkeit. Das erfordert einige konzeptionelle Überlegungen.

Sich sein eigenes Image bewusst zu machen und die eigene Kommunikation daran auszurichten, mag vielleicht auf den ersten Blick künstlich erscheinen. Aber das scheint nur vordergründig so. In Wirklichkeit ist es wie im richtigen Leben: Wer sich in Gesellschaft begibt – und das gilt eben auch für soziale Netzwerke – sollte sich vorher ein paar Gedanken zum eigenen Auftreten machen. Beispielsweise: Wer wird noch anwesend sein? Wie ist das Umfeld? Welcher Dresscode ist angesagt? Wie, in welcher Form und in welchem Ton, beteilige ich mich an den Gesprächen?

Authentisch heißt auch: reflektiert in der eigenen Wirkung

Tatsächlich funktioniert Authentizität in Medien besser, wenn sie nicht einfach völlig spontan, sondern reflektiert ist. Denn immer dann, wenn sich Persönlichkeit über Medien vermittelt, kommen zusätzlich zu den gewählten Themen weitere Ebenen ins Spiel: schriftliche Sprache, Foto-Auswahl, Frequenz neuer Nachrichten, Grad der Vernetzung mit anderen, Kommentarkultur …

Doch wie sich Ihr Image virtuell manifestiert, ist nicht einmalig festgelegt. Es läuft nicht, einmal angestoßen, auf immer von selbst. Sie selbst verändern sich. Ihr Umfeld verändert sich. Plattformen und Themen ändern sich. Bei jedem schleifen sich mit der Zeit bestimmte Angewohnheiten ein, die nicht mehr den ursprünglichen Plänen entsprechen. Daher empfehle ich einen regelmäßigen eigenen Imagecheck.

Fragen, die Sie sich von Zeit zu Zeit stellen könnten:

• Was sind die Hauptziele meiner professionellen Kommunikation? Was macht mich aus?
• Wie komme ich virtuell herüber, beziehungsweise wie will ich wirken?
• Welche Aspekte zeige ich von mir persönlich, und was bleibt privat?
• Mit wem vernetze ich mich?
• Welche Botschaften stehen im Vordergrund?
• Wie bin ich in das Social Web gestartet – und wo stehe ich heute?
• Kommuniziere ich noch so, wie ich mir das anfangs vorgenommen haben?
• Wenn nein: Ist das beabsichtigt, oder haben sich irgendwelche Angewohnheiten eingeschlichen?
• Oder bin ich, ganz im Gegenteil, mit der Zeit besser geworden – etwa echter, lockerer oder professioneller?
• Ist mein Ton im Umgang mit anderen wertschätzend?
• Kommuniziere ich so, wie ich auch angesprochen werden will?
• Stimmen meine Themen noch – oder sollte ich diese einmal gründlich reflektieren?

Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, ist es dann Zeit für eine Kurskorrektur, eine grundlegende Neuorientierung – oder auch einfach für die erneute Ausrichtung auf den einmal eingeschlagen Weg.

Viel Erfolg dabei!

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